Über peinliche Momente in der Frittenbude\nund Mütter, die aus Telefonen kommen.\nÜber kleine Gedanken, die größer werden\nund große Gefühle, die kleiner werden.\nÜber Hormone und einen wachsenden Schnurrbart,\nüber das Tragen von Röckchen und über Achselhaare.\nÜber Mädchen und Jungen und Schubladen.\nOder ist vielleicht alles gar nicht so schwarz-weiß?\n\nIn 'BONJOUR MADEMOISELLEKE' treffen Lukas' Liebe zum Theater und zur Illustration aufeinander.\nDie Aufführung ist eine lebendige Graphic Novel, die sich Zeichnung für Zeichnung entfaltet. Auf dieser bildhaften Suche nach Geschlechtsidentität schöpft Lukas hauptsächlich aus Gesprächen, Situationen und Gefühlen, die er selbst erlebt hat.\n\nAlles, was auf der Bühne zu sehen ist, ist handgezeichnet und gebastelt und wird von fünf Spielern sichtbar manipuliert. Dieser Strom an Bildern, Gedanken, Worten und Gefühlen wird live auf Melodica, Akkordeon und einer elektronischen Orgel begleitet.\n\n'BONJOUR MADEMOISELLEKE' ist eine Aufführung für Jung und Alt, in der Themen wie Identität, Gender und die Suche nach sich selbst mit einer guten Portion Neugier, Sorgfalt und Humor angegangen werden.\n\nPRESSE:\n\n„Eine stillschweigende Aufführung, die doch so viel erzählt. Mit lebendigen Illustrationen. Für Zehnjährige plus. Über alle Empfindlichkeiten und Peinlichkeiten bei einem Mädchen, das lieber ein Mann sein möchte. Muss man sehen! (...) Genau das macht ‚Bonjour Mademoiselleke‘ wie keine andere Aufführung: eine Kraft aus reiner Ästhetik zu machen.“ (Pzazz)\n\n„Die Aufführung durchbricht Geschlechterstereotypen und macht Geschlechtsidentität und Geschlechtsausdruck für ein junges Publikum auf spielerische Weise besprechbar. Sie kann zu einem Umfeld beitragen, in dem Kinder ohne Druck oder Urteil experimentieren, entdecken und wachsen können.“ (Gazet van Antwerpen / Het Nieuwsblad)\n\nGewinner des Boze Wolf Preises für ‚aufstrebendes Talent‘ auf dem Boze Wolf Figurentheaterfestival 2025.\n„Diese ‚Bonjour Mademoiselleke‘ überrascht, verwundert. (...) Es ist eine Produktion, die das Theater der Dinge mit einer besonderen Form der Zeichenkunst kombiniert, dem Comic, und spezifischer der Graphic Novel. (...) Eine Aufführung, die in Form und Inhalt in die Welt gehen darf, gehen muss. Dank Lukas Glowacki, danke an dein ganzes Team, danke an DE MAAN, für diese ausgefallene, von Graphic Novels inspirierte Produktion, die für die Zukunft verspricht! Danke, dass ihr so etwas Schönes für uns gemacht habt.“ - Jury Boze Wolf Festival
Geselecteerd für Het TheaterFestival 2026\n„Mit dieser Aufführung zeigt sich Glowacki sofort als eine erneuernde und vielversprechende Stimme im Jugendtheater. Sein origineller Stil zeugt von einem außergewöhnlichen Handwerk und Hingabe, aber mindestens genauso beeindruckend ist die Sensibilität, mit der er sich auf gesellschaftlich sensibles Terrain zu wagen traut. Glowacki macht es spielerisch und präzise, mit scharfem Auge und einer fantasievollen Unverfrorenheit. BONJOUR MADEMOISELLEKE ist ein wahres Kleinod, das von so vielen Menschen wie möglich gesehen werden sollte.“ - Jury Het TheaterFestival\n\nCREDITS:\n\nKonzept, Regie und Gestaltung: Lukas Glowacki
Co-Kreation und Spiel: Alice D’hondt, Lukas Glowacki, Ine Van Bortel/Juriaan Houttekier, Yanu Schepens, Victor Vermaerke
Muziek: Alice D’hondt, Yanu Schepens
Techniek: Ine Van Bortel, Juriaan Houttekier
Advies Figuren: Paul Contryn und Katinka Heremans
Productie: DE MAAN\nMit Dank an: Lotte Groessens, Storm Broux, RITCS