Jonas Bruyneel nimmt dich mit auf seinen imaginären Spaziergang mit Federico Garcia Lorca - Spaniens größtem Dichter und Dramatiker aller Zeiten - von der Innenstadt Granadas bis zum Gipfel des Mulhacén, dem höchsten Berg Spaniens. In dieser sich ständig verändernden Landschaft sprechen sie über das Verlangen nach einem Zuhause, Polarisierung, Empathie und die Rolle der Poesie in einer Gesellschaft, die, wie die rote Erde Andalusiens, im Eiltempo verdorrt. In seiner Innentasche bewahrt Federico einen Revolver auf.
Lisa Rooijackers in Poëziekrant, September 2024:
„Jonas malt die Couleur locale auf virtuose, filmische Weise. Mulhacén ist ein ehrliches, farbenfrohes, greifbares, lehrreiches, zweideutiges, zeitweise sehr musikalisches, manchmal geistreiches und vor allem fesselndes Werk“.
Jeroen Dera in De Standaard **** 12.10.2024:
„Beeindruckend ist, wie Bruyneel subtil Ereignisse aus dem Leben von Lorca verarbeitet. Aus dem Text spricht ein unverfälschter Millennial, der im Gegensatz zu Lorca nicht auf die Barrikaden geht, aber wohl eine Lanze für engagierte Kunst brechen will...“
Spiel: Jonas Bruyneel
Geige: Esther Coorevits
Gitarre, Klarinette: Klaas Tomme
Regie: Bert Dewildeman
Gerealiseerd mit Unterstützung von Literatuur Vlaanderen und Poëziecentrum Gent