Dans les jardins du Square du Petit Sablon, côté rue de la Régence, Brussels
€10–15
Bekannter für sein Netzwerk an Antiquitätenhändlern als für seinen revolutionären Geist, wurde das Sablon-Viertel Anfang der 1970er Jahre dennoch von einigen Whistleblowern infiltriert: die Gründer von ARAU, unter anderem, projizierten dort einige große Prinzipien des Rechts auf die Stadt und der Sanierung des Erbes. Bau eines Eisenbahnviadukts und eines U-Bahn-Tunnels, Abriss von etwa dreißig historischen Häusern und einer Militärkaserne, Vertreibungen von Bewohnern und Schaffung neuer Bürozonen... das waren die (extrem) schweren Bedrohungen, die urbane Kämpfe abwenden konnten, um das Viertel vor irreversiblen Schäden zu bewahren!
Aber wenn das Sablon weitgehend vom Prozess der Brüsselisierung verschont geblieben ist, stellt das Phänomen der „Sablonisierung“ eine weniger glorreiche soziale Facette dieser Kämpfe dar, bis heute. Diese Route bietet Ihnen daher auch ein Eintauchen in zeitgenössischere städtebauliche Dossiers, vom Projekt im Bau in der Rue Lebeau, bis zum Abriss-Wiederaufbau des Jüdischen Museums, von der Neugestaltung der Rue de la Régence, bis zum neuen öffentlichen Raum von Grand Sablon... wo die Abschaffung des Parkplatzes unter freiem Himmel noch Fragen aufwirft!