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Tjipetir Theater

Tjipetir

Mi., 2. Dez. 2026 · 20:00
cc de borre, speelpleinstraat 10, Bierbeek
€20
Eine Mutter ist gestorben, aber in den Gedanken ihres Sohnes bleibt sie präsent. Als Stimme, die sich Fragen stellt, die lacht und tadelt, die nach einem Weg sucht, ihn zu verstehen. Von einem Stück Brandung aus, das als Jenseits dient, spricht sie (Marijke Pinoy) über ihren Sohn. Ein Junge, der von klein auf die See aufsucht und als Strandräuber fasziniert ist von allem, was sie verschlingt und ausspuckt. Die See ist dabei mehr als Dekor: sie wird Mitspieler. Sie enthüllt ihre Schatzkammer voller angespülter Artefakte und lebender Wesen und reicht der Figur damit das an, was sie braucht, um über persönliche und gesellschaftliche Themen zu sprechen. „Tjipetir“ ist ein poetischer Monolog über die schwierige Beziehung zwischen einer Mutter und ihrem Sohn. Darüber, wie kompliziert es sein kann, einander zu verstehen, und wie Liebe nach dem Tod weiterklingt. Über Wegtreiben und Anspülen, Vermissen und Wiederfinden und über Verlassen und Verlassenwerden. Von und mit: Marijke Pinoy (Spiel), Tom Goossens (Szenografie), Marijke Libert und Stephan Vanfleteren (Konzept), Aäron Fabrice de Kisangani (Inspirator), Marijke Libert und Fred Libert (Text), Stephan Vanfleteren (Szenografie), Laurens Aneca (Improvisationscoach) und Daan Borloo (Dramaturgie). In Koproduktion mit Perpodium. Mit Unterstützung der Vlaamse Overheid, Stad Gent und De Belgische Tax Shelter-Maßnahme via Cronos Invest. NEUER TITEL: MARE MADRE Nach dem Druck der Saisonbroschüre wurden der Titel und der Promo-Text angepasst. Inhaltlich bleibt der ursprüngliche Ansatz der Aufführung gleich. Ein Junge wandert entlang der Brandung und sammelt Artefakte aus der Nordsee. Schon seit seiner Kindheit ist er Strandräuber, fasziniert von allem, was die See ausspuckt und verschlingt. Die See enthüllt ihm eine Schatzkammer voller Relikte; einen lecken Rettungsring, Samen aus anderen Kontinenten, einen Pottwal, der dringend am Leben gehalten werden muss. Die ganze Welt mit ihrer Schönheit und Zerstörung, ihrer unruhigen Migration und ihrem Klima zeichnet sich in einer Küstenlinie für ihn ab. Eine Mutter wandert entlang der Brandung und sammelt Erinnerungen an ihren Sohn. Schon seit seiner Kindheit ist klar, dass er anders denkt und anders lebt. Wird sie ihn in die weite Welt loslassen können? Wird er sie loslassen können? „Mare Madre“ ist ein poetischer Monolog über die intensive Beziehung zwischen einer Mutter und einem Sohn, über Vermissen und Wiederfinden, über Wegtreiben und Anspülen. Tom Goossens führt Regie, Marijke Libert und Fred Libert schreiben, Stephan Vanfleteren entwirft die Szenografie. Zusammen mit Marijke Pinoy bringen sie eine Aufführung, die ebenso nüchtern wie bildreich sein will, in der die Kraft der kleinsten Habseligkeiten spricht. Mare Madre ist sowohl Nabelschau als auch Starren auf den Horizont.
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Veranstaltungsort
cc de borre, speelpleinstraat 10
speelpleinstraat 10, 3360 Bierbeek
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