Maria Arnal ist eine der innovativsten Stimmen in der zeitgenössischen spanischen Musik. Mit Sitz in Barcelona verbindet sie Elektronik, Avant-Pop und traditionelle polyphone Musik mit Projekten an der Schnittstelle von Klang, Technologie und Kunst. Ihre Arbeit hat weitreichende Anerkennung und zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter den Premi Ciutat de Barcelona (2017), RTVE’s Ojo Crítico (2018), Premio Ruido (2022), Premi Continuarà (2024), einen Honorary Mention bei Ars Electronica’s S+T+Arts Prize (2024) und einen Gaudí Award (2025).
Sie ist auf großen Festivals wie Sónar und auf internationalen Bühnen einschließlich TED Talks in Vancouver aufgetreten. 2025 präsentiert sie neue Musik auf dem Sónar und erscheint an führenden Orten wie dem CERN Art and Science Summit, dem Venice Dance Biennale, Romaeuropa and Iceland Airwaves.
Als Komponistin entwickelt sie innovative Werke wie Flors de veu (2025), eine Mixed-Reality-Installation unter Verwendung von KI, neben AIR (Venice Architecture Biennale 2021) und SIRENA (2022), einem generativen Chorstück, das mit Barcelonas Daten interagiert. Sie co-dirigiert auch Cada capa de l’Atmosfera (CCCB), einen klanglichen Essay über Klimabewusstsein, der für zwei Ondas Awards nominiert wurde.
Parallel dazu arbeitet sie eng mit dem Choreografen Marcos Morau zusammen und komponiert für Stücke wie Afanador, Sonoma and La mort i la primavera (2025), wo sie auch auftritt. 2024 präsentierte sie Maria CHOIR und komponierte den preisgekrönten Soundtrack für Polvo Serán sowie Musik für La Virgen Roja.
Ihre Forschung zur KI-generierten Stimme fließt in AMA ein, ihr erstes Soloalbum und internationale Tournee, veröffentlicht im Februar 2026 bei Atlantic Records.