Ein Freilichtmuseum der Architektur: das Berkendaal-Viertel und die Brugmannlaan
So., 14. Juni 2026 · 14:00
Place Brugmann, Brussels
€20
Die Architektur des 20. Jahrhunderts an der Grenze zwischen Ixelles und Ukkel
De Berkendaalwijk wurde als eines der elegantesten Beispiele der Stadtentwicklung der Zwischenkriegszeit in Brüssel entworfen, mit Straßen, die breit genug waren, um Kutschen und später Autos stilvoll passieren zu lassen. Was nur wenige wissen, ist, dass das Viertel so sorgfältig geplant wurde, dass jede Straße, Allee und jedes Haus die Perfektion der städtischen Landschaft widerspiegeln sollte, von der Brugmann-Allee bis zum Brugmann-Platz. Georges Brugmann, Bankier und Philanthrop, gestaltete damit nicht nur ein Wohnviertel, sondern legte auch den Grundstein für eine Nachbarschaft, in der Schönheit und Funktionalität Hand in Hand gehen.
Ein Querschnitt der Architektur der Zwischenkriegszeit in Brussel
Tijdens: Die Führung zeigt Arbeiten von Architekten wie Jean-Baptiste Dewin, Henry van de Velde und Paul Amaury Michel. Sie drückten dem Viertel ihren Stempel auf und arbeiteten oft mit Kollegen zusammen, um ein zusammenhängendes, aber vielfältiges Straßenbild zu schaffen. Sowohl die Auftraggeber öffentlicher Gebäude als auch von Wohnhäusern scheuten weder Kosten noch Mühen, um aus ihrem Eigentum eine Visitenkarte zu machen. Namhafte Architekten ließen sich gerne von einer Welle der Schönheit und Erneuerung mitreißen und schufen mehrere interessante und gewagte Bauwerke.
Alle Baustile der Zwischenkriegszeit bilden zusammen ein faszinierendes Ganzes, das dennoch nicht heterogen wirkt, im Gegenteil! Gerade in der Vielfalt der Formen, Farben und Materialien liegt die Qualität dieses überraschenden und unbedingt zu entdeckenden Viertels.