Bocson ist ein choreografisches Stück, das dazu bestimmt ist, sich in das Territorium Nordfrankreichs einzuschreiben. Das Stück ist als Manifest gedacht, das die Kultur und die populären Kämpfe der Region feiert. Geplant für Anfang 2027, erforscht es eine Analogie zwischen den Körpern von Frauen und den Landschaften des Nordens, beide geformt, ausgebeutet, beschädigt und dann verwundbar gemacht durch industrielle, patriarchale und extraktive Logiken. Die Überschwemmungen von 2023 machen diese Zerbrechlichkeit sichtbar: ein gesättigtes, transformiertes, gezwungenes Territorium, das überläuft, wie Körper, die die Spuren von Gewalt, Druck und Abnutzung tragen. Zwischen dem Meer, den Sümpfen und den Abraumhalden erscheint der Norden als eine veränderte, aber lebendige Landschaft, genau wie die Körper — durch Wunden durchquert, aber Träger von Widerständen, Erinnerungen und Transformationskräften. Das Stück will gleichzeitig visuell und pädagogisch sein und symbolische Bilder mobilisieren, um über Ökofeminismus und Identitätspluralität zu sprechen. 5 Solidaritätstickets zu 5€ werden für jede Vorstellung der Projekte der darstellenden Künste reserviert (außer bei Ausnahmen). Bitte schreiben Sie an reservation@halles.be 11 € / 16 € / 18 € / 20 € / 22 € / 24 €