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Paradis Theater

Paradis

Mo., 4. Jan. 2027 · 20:30
Théâtre de Poche, Brussels
€14–23
De Kae Tempest von Denis Laujol La Presse: Ein Text mit atemlosem Rhythmus, fesselnd und sonnig. Selten sind die Szenen, die nicht vor Drama, Humor oder beidem vibrieren… The Londonist bei der Kreation von Paradis im National Theatre in London „Jeder weiß, dass Menschen verhungern (…) Man kann nicht einmal zu seinem Termin beim Sozialamt gehen, weil man sich den Bus nicht leisten kann. Und ich sollte dafür kämpfen?“ Philoctète Sur der Strand, ein Frauenchor wacht in einem provisorischen Lager inmitten von Müll, der vom Meer angespült wurde. Sie pflegen, sammeln, kümmern sich um das Lebendige und lehnen Gewalt ab. Dort, wo der Krieg alles verwüstet hat, erfinden sie andere Arten des Zusammenlebens. Eines Tages spült das Meer einen Mann an dieses Ufer. Philoktet ist ein Kraftprotz der griechischen Tragödie: Er ist eine Kriegsmaschine und seine Pfeile sind Massenvernichtungswaffen... Er hätte sogar General Odysseus persönlich in den Schatten gestellt. Aber hier hat er einen Pfeil in den Fuß bekommen, seine Wunde stinkt nach Aas und seine Gefährten haben ihn verlassen. Es gibt alles zugleich in diesem Text mit mächtigem epischen Atem (vom immensen Kae Tempest): das Elend der Exilanten, die Verschmutzung, die unseren Planeten zerfrisst, die Massaker, die an allen Ecken der Welt stattfinden… aber auch leuchtende Auswege, die der gegenseitigen Hilfe, der Empathie, der Sanftheit, des Humors, des Bezugs zum Lebendigen, … Kurz gesagt, mitten in der Hölle: das Paradies. Paradis ist eine zeitgenössische Neuschreibung des Philoctète de Sophocle. Zum 75. Geburtstag gönnt sich das Poche also seine erste griechische Tragödie! Inszeniert von Denis Laujol (Fritland, das Champ de Bataille…) mit einer Besetzung von verrückten Wahnsinnigen. De Kae Tempest | Traduction Gabriel Dufay und Oona Spengler | Regie Denis Laujol | Avec Nicole Bongo-Letuppe, Noé Castanier, Héléna Ekanda, Lucie Esthor, Denis Lavant, Camille Limbioul, Estelle Marion, Thi-mai Nguyen, Elena Perez, Alexandre Trocki | Regieassistenz Sophie Jallet | Szenografie und Kostüme Claire Farah | Sounddesign Marc Doutrepont | Videodesign Lionel Ravira | Lichtdesign Aurore Leduc | Künstlerische Zusammenarbeit Julien Jaillot und Lionel Ravira. Erschienen bei den Éditions de L’Arche. Eine Koproduktion der Kompanie Ad hominem, des Théâtre de Poche, des Théâtre des Martyrs, des Centre des Arts Scéniques, La Coop asbl und Shelter Prod. Mit Unterstützung der Fédération Wallonie-Brüssel, Service Général der künstlerischen Kreation/Erwachsenentheater, des Centre des Arts scéniques, von taxshelter.be, ING und des Tax Shelter der belgischen föderalen Regierung.
Weitere Termine
Mo., 4. Jan.Di., 5. Jan.Mi., 6. Jan.Do., 7. Jan.Fr., 8. Jan.Sa., 9. Jan.Di., 12. Jan.Mi., 13. Jan.
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Veranstaltungsort
Théâtre de Poche
Gymnasiumweg 1 A, 1000 Brussels
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