Der renommierte Regisseur Esteban Martínez ist eine lebende Legende, nicht nur durch seine beeindruckenden Filme, sondern auch durch eine Vergangenheit voller Gewalt und dekadenter Ausschweifungen. Für sein neuestes Projekt gibt er seiner Tochter Emilia eine Rolle, scheinbar um ihre festgefahrene Schauspielkarriere wiederzubeleben. Die Zusammenarbeit am Set bringt sie einander näher, als es seit Jahren der Fall war, aber gleichzeitig werden alte, nie verheilte Wunden wieder aufgerissen. Regisseur Rodrigo Sorogoyen hat sich bereits ein beeindruckendes Œuvre aufgebaut – vom psychologischen Thriller ‚The Beasts‘ bis zum politischen Drama ‚The Candidate‘ – und widmet sich nun – wie so viele Regisseure früher oder später in ihrer Karriere – einem Film über Filme und das Filmemachen, der auf dem schmalen Grat der Autofiktion balanciert. Die Hauptrolle des selbstgefälligen, etwas sonderbaren Künstlers ist mit einem starken Javier Bardem (‚No Country For Old Men‘) besetzt. „Javier Bardem ist grandios als toxischer Filmemacher, der sich mit seiner Tochter versöhnen will.“ De Standaard ****