Herman van Veen taucht mit seinem Ensemble unter der Leitung von Edith Leerkes in die Theater ein.
Traf neulich auf dem Markt jemanden,
der mich erstaunt ansah.
“Gibt es Sie noch?”
Hatte die Neigung, mich umzudrehen.
Wir kamen ins Gespräch.
Der Mann hatte mich in den sechziger Jahren
im Theater gesehen.
Er war einst ausgewandert
aber in die Niederlande zurückgekehrt,
um sich zu gegebener Zeit in Utrecht beerdigen zu lassen.
Erzählte ihm,
dass neben dem genetischen Glück,
das Singen
wahrscheinlich dafür gesorgt hat,
dass ich immer noch mit Herz und Seele
etwa einhundertvierzig Vorstellungen pro Jahr spielen kann.
Natürlich knarrt es hier und da
und ich springe nicht mehr so hoch
wie mit achtundsiebzig Jahren.
Also ja, mein Herr,
ich bin noch da.
Und wenn es nach mir geht,
noch
länger noch.
Herman van Veen
Herman van Veen (1945) ist Sänger, Schriftsteller, Komponist, Maler und Theatermacher. Seit seinem Debüt im Jahr 1965 reist er mit seinen Vorstellungen um die Welt. Aus seiner Hand erschienen etwa einhundertachtzig CDs, etwa achtzig Bücher, ein paar Dutzend Theaterstücke und eine Menge Gemälde. Für seine künstlerische wie humanitäre Arbeit erhielt er oft Blumen. Herman ist Vater von vier Kindern, Großvater von drei Enkelkindern und Stiefvater der Animations-Waisenente Alfred Jodocus Kwak.
i.Z.m. CC Het Spoor Harelbeke
Op Ort: CC het Spoor Harelbeke