Ein Ritual, inspiriert von weiblichen Mystikerinnen: schwebende Haaraufhänger und Chorsänger suchen gemeinsam nach Verbindung ‚Mystica‘ ist ein Ritual, das acht mystische Frauen, die zwischen dem achten und dem sechzehnten Jahrhundert gelebt haben, zu Wort kommen lässt. Die überlieferten Texte von Hildegard von Bingen, Mirabai, Teresa van Avila, Sun Bu’er und anderen wurden von Elisa Demarré zu moderner Poesie umgeschrieben und von Timo Tembuyser zu einer zeitgenössischen Polyphonie verwoben. Schwebende Haaraufhänger und Chorsänger suchen gemeinsam nach Verbindung als eine Gemeinschaft, die erneut eine geteilte Sprache lernt zu sprechen. Was wecken die Worte dieser weiblichen Geister heute in uns? ‚Mystica‘ ist eine Vorstellung von MOVEDBYMATTER (DAR, BITBYBIT) und Muziektheater Transparant in einer Regie von Kasper Vandenberghe, in der Zirkus und Musiktheater einander begegnen. Auf von Jens Bouttery komponierten Basslinien bauen Haaraufhänger und Chorsänger gemeinsam an einem spirituellen Mikrokosmos, in dem alles miteinander in Verbindung steht. ‚Mystica‘ ist eine Erkundung des verlorenen, mystischen Unterstroms im Hier und Jetzt. Kein Fluchtweg, sondern eine starke bildhafte Vorstellung, in der das Zusammensein zentral steht. "Die Vorstellung ist einzigartig, weil sie ästhetisch fesselnd, musikalisch stark und physisch verblüffend ist." - Pzazz (Johan Thielemans) "Wir werden im Kreis willkommen geheißen und werden Teil dessen, was die Performer erleben. Wir sehen alle Details: angespannte, zitternde Muskeln, tränende Augen und Blicke, die Konzentration, Schmerz und Erleichterung verraten.” - E-tcetera (Daphne de Roo) "Du siehst sechs Körper, die nicht so sehr über Mystik erzählen oder singen, sondern die vor allem Mystik verkörpern [...] Mystica fühlt sich deshalb auch wie ein Ritual an, das auf eine so virtuose, sanfte und salbende Weise wie möglich um Verbindung bittet. - Knack Focus (Els Van Steenberghe)