Nachdem der einst so lebensfrohe André auch seine letzte häusliche Pflegekraft vergrault hat, sieht seine Tochter Anne keinen anderen Ausweg, als ihren an Demenz erkrankten Vater bei sich aufzunehmen. Die Pflege von André stellt die Beziehung zwischen Elternteil und Kind auf eine harte Probe. Was folgt, ist ein verwirrendes Labyrinth, in dem Wahrheit und Fiktion immer schwerer voneinander zu unterscheiden sind. „De Vader“ ist ein psychologisches Drama, das einen intimen Blick auf die zerbröckelnde Realität eines Mannes mit Demenz wirft. Ein faszinierendes Familienporträt, in dem die Grenzen von „Zuneigung“ und „bedingungsloser Liebe“ bis aufs Äußerste strapaziert werden. Wie kommuniziert man mit jemandem, der eine andere Realität erlebt? Wie nimmt man langsam Abschied von jemandem, der einen nicht mehr erkennt? „De Vader“ (Florian Zeller) wurde mit internationalen Preisen überhäuft und die Verfilmung mit Anthony Hopkins und Olivia Colman aus dem Jahr 2020 war ein riesiger Erfolg. Originaltext: Florian Zeller (le père) - Übersetzung: Jef Depaepe Regie: Floris Devooght Spel: Lucas Van den Eynde, Marieke Dilles, David Cantens, Mathias Vergels und Ann De Winne, Lotte Stevens