Wenn Sie Ihren Blick auf ein Gemälde von Francisco Mendes Moreira richten, gleichen Sie einem Pendler am Rande des Bahnsteigs, der dem Zug der Sogkraft eines mit Höchstgeschwindigkeit vorbeirasenden Schnellzugs widerstandleistet. Sein Gemälde öffnet ein Fenster in ein schwindelerregendes und hypnotisches Unbewusstes.
Was ich damit sagen möchte ist, dass ein erster Blick nicht ausreicht, um das volle Ausmaß seiner magnetischen Kraft zu erfassen. Die von Franciscos Werk ausgehende bildnerische Energie erinnert mich an eine Empfindung, die ich in der Museum of Modern Art erlebte, als ich vor einem Werk von Max Beckmann, Max Ernst, Soutine und natürlich Picasso stand. Doch sein Universum steht dem von Frida Kahlo and René Magritte vielleicht näher. Das Spiel der Vergleiche sagt mehr über den Kritiker als über das Gemälde selbst, aber der superlative Charakter dieser Vergleiche spiegelt meine Überzeugung von der künstlerischen Exzellenz des Themas wider, das ich hier verteidige.