Nach der HOUSEWARMING ist es jetzt PARTY TIME.
In einem Land, das am Rande eines Bürgerkriegs steht, trifft sich eine exklusive und einflussreiche Gesellschaft zu einer Feier. Während die Straßen in Flammen stehen, wird drinnen gemütlich geplaudert, gelacht und gegessen.
It’s party time!
Auf der einen Seite eine bevorstehende Revolution, auf der anderen Seite Sorgen um die Mitgliedschaft in einem exklusiven Tennisclub. Doch während man auf die übrigen Gäste wartet, entfesselt sich unter den Anwesenden ein heuchlerischer Kampf um Status, Anerkennung und Macht. Eine Feier am Rande des Abgrunds.
Nach 'Housewarming' arbeitet das Trio Acke, Bakker und De Graeve erneut zusammen. Für ihre neue Produktion gehen sie vom Einakter ‚Party Time‘ (1991) von Harold Pinter und dem Sachbuch ‚Het uur van de wolven‘ (2025) von Giuliano da Empoli aus und schreiben einen neuen Text. Auf diese Weise verbinden sie klassisches Repertoire mit der Welt von heute. ‚PARTY TIME‘ wird eine beißende Satire, die die Frage stellt, ob (politische) Macht immer korrumpiert. Kann Idealismus innerhalb eines Wirtschaftssystems überleben, das strukturell auf Eigennutz aufgebaut ist? Gibt es innerhalb dieser Macht auch Raum für Zweifel und Verletzlichkeit?
Muzikant Engel Peet kreiert für die Vorstellung einen zitternden und befremdlichen Soundscore. ‚PARTY TIME‘ ist so eine gefährlich aktuelle und sinnesreizende Vorstellung einer neuen Generation von Theatermachern.
Konzept, Text und Spiel Toon Acke, Kes Bakker & Anna De Graeve | Geluidsontwerp Engel Peet | Coaching Willem de Wolf | Lichtontwerp Thomas Walgrave | Koproduktion STAN & PerPodium