Nachdem sie die größten Bühnen – von der Ancienne Belgique bis Forest National, bis hin zum Olympia – in Brand gesetzt und den bedeutendsten Festivals ihren Stempel aufgedrückt haben, entscheidet sich Puggy heute dazu, sich einen Moment aus dem Trubel zurückzuziehen, um sich wieder auf das Wesentliche zu besinnen.
Diese neue Tournee versteht sich als ein Durchatmen, eine Rückkehr zu den Wurzeln, bei der sich das Trio von allem Überflüssigen befreit. Ganz nah am Publikum finden sie das wieder, was ihre Identität ausmacht: die Authentizität der Geste, die Nähe des Austauschs, die Kraft des Liedes.
In einem schlichten, weitgehend akustischen Rahmen gewinnt das Songwriting an Klarheit, die Melodien an Relief, während die Verbundenheit der Musiker in einer organischen, vibrierenden Klangmaterie zum Vorschein kommt, die an die großen Stunden der «Unplugged»-Konzerte erinnert.
Ein schwebender, herzlicher und intensiver Moment, in dem sich ihr Repertoire ohne Umwege oder Künstlichkeit neu erfindet.