Die Werke von Alberto Maccari geben sich nicht sofort preis.
Sie erfordern Zeit, verschieben den Blick, lassen erscheinen, was sich dem ersten Augenblick entzieht.
Jedes Bild entdeckt sich in diesem Zwischenraum, zwischen Präsenz und Verschwinden, zwischen dem, was man sieht, und dem, was man fühlt.
Die Serie Private Distortion von Alberto Maccari hinterfragt den Blick selbst, diesen Wunsch, das Bild zu erfassen, zu besitzen, und vereitelt ihn. Der Körper entzieht sich. Die Intimität entsteht genau aus dem, was der Blick zurückhält.
Eine Ausstellung, die es bei MIRA zu entdecken gilt.