Lustig, ehrlich und zutiefst menschlich: „I Swear“ erzählt die inspirierende, wahre Geschichte von John Davidson, einem Pionier, dessen Ehrlichkeit und Humor der Welt halfen, besser zu verstehen, was es bedeutet, mit dem Gilles-de-la-Tourette-Syndrom zu leben. John wächst in den 80er Jahren in Schottland auf, als noch wenig über das Syndrom bekannt war. Sein unvorhersehbares und konfrontierendes Verhalten wurde von seiner Umgebung als seltsam und verrückt angesehen. Lehrer dachten, er sei im Kopf krank und gehöre in eine Anstalt, während Altersgenossen dachten, er benutze das Syndrom als Ausrede, um Unruhe zu stiften. Was folgte, waren Jahre des Mobbings und der Strafen, die John nie verdient hatte. Im Film verfolgen wir John von seiner Teenagerzeit in den 80er Jahren bis zu seinem heutigen Leben, in dem er zu einem Botschafter für Menschen mit dem Tourette-Syndrom geworden ist. Wir sehen, wie John mit seinem Zustand kämpft. Er wird von seiner Familie nicht verstanden, findet keinen Job und hat Schwierigkeiten, Teil der Gesellschaft zu werden. Bis er Dottie trifft, die Mutter eines Freundes, die ihm hilft, seinen Zustand zu akzeptieren und sich selbst besser zu verstehen. Johns Reise ist ebenso herzzerreißend wie lustig. Als Zuschauer kann man nicht anders, als sich kaputtzulachen, wenn John seine Tics auslebt. Denken Sie an unangenehme Geräusche, unbeabsichtigtes Zuschlagen nach Menschen oder das Ausplaudern der schmutzigsten Gedanken. Aber hinter dem Humor zeigt der Film vor allem den Menschen. Einen Menschen, der alles daransetzt, akzeptiert zu werden und sich ein Leben aufzubauen. Regie: Kirk Jones Genre: Drama, Komödie, Biografie 120’