Manche Menschen haben ein Übermaß an Talent. Aure ist so jemand. Neben einer Karriere als Architektin wagt sie sich auch an das Singer-Songwritertum, und auch dort erklimmt sie hohe Gipfel.
Ihre Debüt-EP 'A Few Notes' (2023) konnte auf viel Lob zählen und brachte sie auf Bühnen durch ganz Europa als Support von u.a. Andy Shauf und Tom McRae.
Die logische Folge, eine Debütplatte mit dem Titel Printemps, ist ein Album voller Schwellen, geschrieben an dem Punkt, an dem das eine endet und das andere beginnt. Aure ruft darin einen neuen Start und sich verschiebende Referenzpunkte auf – eine turbulente Reise zu einem sichereren Ort, vergleichbar mit dem Zug der Vögel.
Inspiriert durch den poetischen Minimalismus von Künstlern wie Atahualpa Yupanqui, Facundo Cabral und Leonard Cohen; die mysteriöse Kraft und Clair-obscur-Qualitäten von Lhasa, Jessica Pratt und Nico; und die minimalistische Präzision von Bertrand Belin, bringt die Singer-Songwriterin ein breites Spektrum an musikalischen Einflüssen und Sprachen zusammen, die sie als verschiedene Facetten ihrer Persönlichkeit miteinander verwebt. Ihre Lieder befinden sich in einem visuellen Universum, geformt durch die schwebende Perspektive von Graciela Iturbides Fotografie, Wim Wenders' Film Wings of Desire und die intime Art von Katrien de Blauwers Collagen.