Vermessung/Mittagessen: „Alles für alle: Eine mündliche Geschichte der Commune de New York“
Sa., 20. Juni 2026
Théâtre de Poche, Brussels
Wie kann eine Revolution im 21. Jahrhundert aussehen? Das ist es, was dieses Werk zu erforschen vorschlägt.
Zwanzig Jahre nach einer weltweiten Revolution sammeln zwei Historikerinnen die Berichte derjenigen, die den Zusammenbruch der alten Welt und den Aufbau solidarischerer, ökologischerer und gleichberechtigterer Gesellschaften erlebt haben. Durch zwölf Stimmen zeichnet das Buch Krisen, Aufstände und Hoffnungen eines kollektiven Umschwungs nach, der von einer Parole getragen wird: „Alles für alle“.
Beim „Arpentage“ (gemeinsames Lesen) geht es nicht um eine akademische Analyse, sondern um eine kollektive Aneignung von Wissen: Man kreuzt die Standpunkte, rekonstruiert gemeinsam den Sinn und diskutiert die Passagen, die politisch, emotional oder intellektuell nachhallen.
Ein Mittagessen wird gleichzeitig mit dem Arpentage angeboten.