Fünf Generationen weiblicher Spielerinnen bilden eine Theatergesellschaft, die eine Bearbeitung von Shakespeares The Merry Wives of Windsor aufführt. Auf und neben der Bühne gehen sie notgedrungen den Kampf mit der ikonischen Figur Falstaff ein. Aber, während sie versuchen, seine grotesken Pläne, zwei Frauen gleichzeitig zu verführen, aufzuführen, bricht die Realität immer wieder durch das Theater. In den Kulissen schlummern Konflikte und Verwirrung. Sogar die Regie wird Teil der Geschichte. Allmählich verschwimmen die Grenzen zwischen Fiktion und Realität: Was ist „echt“ und was ist „wahr“?\n\nIn einem Konzept von Tom Goossens und Elien Hanselaer und mit musikalischer Leitung von Wouter Deltour entfaltet sich Falstaff als eine wahre Theater-Matroschka. Das ikonische Stück wird neu erfunden in einem Spiel mit Humor, spielerischer Verwirrung und scharfen Einsichten. Charaktere, Schauspieler, Regisseure und unerwartete Figuren werden miteinander verwoben. Falstaff wirft einen frischen Blick auf diesen Klassiker, sowie auf die Opern von Verdi, Nicolai und Williams.\n\nCAST Stefaan Degand, Wouter Deltour, Elien Hanselaer, Lucie Plasschaert, Ariane Van Vliet, Ecem Topcu, Sien Eggers\n\nMIT EINFÜHRUNG durch Tom Goossens um 19:30 Uhr.\n\n\n\nRecensies
Liv Laveyne, De Standaard • „Deze Falstaff schält die Schicht des Elitarismus ab wie Silikon von einer Maske und spielt mit Metatheater, dass es eine Lust ist.“\n\nEls Van Steenberghe, Knack Focus • „Goossens zimmert jedes Mal ein Libretto zu einem Stück in Reim um, und mit Schwung. Deltour bearbeitet währenddessen die Partitur auf die respektvollste und durchdachteste Weise. Das Ergebnis? Ein Klassiker, dessen Erzählrhythmus fehlerlos an den hektischen Zeitgeist des 21. Jahrhunderts angepasst ist, ohne an musikalischer Schönheit einzubüßen.“\n\nEvelyne Coussens, De Morgen • „Diese erschöpfende Übung ist ein Vergnügen anzuschauen, denn die Besetzung, mit begeisterten Spielern wie Stefaan Degand und Ariane van Vliet, muss rennen, springen, fliegen, tauchen und dann noch mehrsprachig singen auch.“\n\nKlassiek Centraal • „Eine Vorstellung mit einem breiten Ansatz: emanzipatorisch, poetisch, komisch, pamphletarisch… Diese Neuauflage von Falstaff wird auf grandiose Weise mit einem ironischen, schelmischen Unterton gespickt“