Eine Tragikomödie von Jef Hoogmartens.
Wenn ein Team von vier Wissenschaftlern und ein arroganter Roboter nach vielen Jahren endlich auf dem Mars ankommen, mit der Aufgabe, die menschliche Zivilisation neu zu starten, erhalten sie die Nachricht vom letzten Bollwerk auf der Erde, dass inzwischen eine bessere Alternative gefunden wurde und ihre Mission sinnlos geworden ist. Aber ihre Reise zum Mars war ein One-Way-Ticket. Vier gestrandete Individuen müssen sich auf die Suche nach ihrer Menschlichkeit begeben.
Hier sitzen sie dann. Ein unmöglicher Planet, geflohen vor... einem sinnlosen Dasein.
Wartend auf Godot, aber es sei denn, Godot hat ein Raumschiff, werden sie sehr lange warten müssen.
Das Quartett versucht dennoch, das Beste daraus zu machen und die Grundprinzipien einer neuen Gesellschaft auf die Beine zu stellen.
Schon bald wird deutlich, dass das komplette Neudefinieren einer neuen Gesellschaft in der Praxis doch etwas weniger evident ist, als sie in der Theorie dachten. Basieren sie sich auf die Vergangenheit, versuchen sie wirklich etwas Neues? Ist eine Utopie eine Utopie? Können aus der Vergangenheit gewonnene Erkenntnisse wirklich Weisheit für die Zukunft bieten oder sind wir dazu verdammt, immer wieder dieselben Fehler zu machen, ungeachtet auf welchem Planeten wir uns befinden?
Vier Menschen, ein mürrischer Roboter BEL.a und eine Kontaktperson auf der Erde, die einen immer größeren Mangel an Interesse an dem Quintett zu zeigen beginnt. Vier Individuen, nicht in der Lage, eine Gruppe zu bilden, geschweige denn eine Gesellschaft.
‚Mars 2064‘ ist eine tragikomische Suche danach, was es bedeutet, Mensch zu sein.
MIT: Birgit Aertgeerts, Daphne Wellens, Joke Emmers, Boris Van Severen
REGIE: Frank Van Passel