De Democratische Republiek Congo wird schon seit fünfundzwanzig Jahren von einem Krieg zerrissen, der weitgehend von den Medien und der internationalen Gemeinschaft ignoriert wird. Der preisgekrönte Dokumentarfilmer Thierry Michel reist schon seit mehr als dreißig Jahren mit seiner Kamera durch den Kongo und war Zeuge der Kämpfe, des Leidens, aber auch der Hoffnung des kongolesischen Volkes. Er zeigt die knallharte Realität der Straflosigkeit, gibt aber auch der unerschütterlichen Hoffnung eine Stimme, wie bei Doktor Mukwege, Gewinner des Friedensnobelpreises. Ein erschütterndes Meisterwerk, das die internationale Gleichgültigkeit durchbricht. Die Dokumentation ‚L'empire du silence‘ des belgischen Regisseurs Thierry Michel und Nobelprijswinnaar Denis Mukwege legt auf erschütternde Weise die Straflosigkeit und das jahrzehntelange Grauen im Ostkongo offen. Der Film wird von Kritikern und dem Publikum einstimmig für seine Wirkung gelobt, ist aber aufgrund der schweren Thematik nicht leicht zu konsumieren.