fABULEUS, HET LAB & 6 Limburgse Cultuurcentra / Samuel Valor Reyes - La Puta Tierra
Do., 25. Feb. 2027 · 20:15
Cultuurhuis Casino, Houthalen-Helchteren
€12–14
La Puta Tierra beginnt als ein weißes Blatt. Acht Jugendliche mit unterschiedlichen Hintergründen werden es, jeder mit seiner eigenen Sprache, Geschichte, Körper, Erinnerung, Identität und Geschichte, ausmalen. Während draußen vor den Mauern des Theaters das Unverständnis, die Fehlkommunikation, die Gewalt und die Vorurteile wüten, schaffen sie drinnen einen sicheren Raum, in dem Unterschiede und Widersprüche gerade hervorgehoben werden dürfen.
In Wort, Bild, Klang und Bewegung drücken die Jugendlichen die Komplexität ihrer Identität aus. Es ist eine Geschichte des Navigierens und Balancierens zwischen dem, wo du bist, und dem, wer du bist. Über Boden, Land, Raum, Territorialität, Ausschlussmechanismen und Aneignung, aber auch über Sanftheit, Fürsorge und Ankommen. Eine Geschichte mit einem verschneiten Happy End: dass das, was wir wirklich miteinander teilen, nicht an einen Ort oder eine Kultur gebunden ist. Menschlichkeit.
La Puta Tierra, Spanisch für „die verfluchte Erde“, will die wachsende Angst vor Migration ausmalen, indem sie einer Generation im Spagat Stimmen gibt, die sowohl in der Heimatkultur ihrer Eltern als auch in der des Landes, in dem sie geboren wurden, verwurzelt ist. Es ist Wut und Sanftheit durcheinander, aus Liebe zu und Sorge um die Mutter, die Erde und wie wir mit ihr und miteinander umgehen.
La Puta Tierra ist die vierte Jugendproduktion von fABULEUS, die vollständig auf limburgischem Boden und mit einer limburgischen Besetzung gemacht wird. In Limburg versucht, eine Schaltergeneration, die Brücke zwischen unterschiedlichen Kulturen und Hintergründen zu schlagen. So auch Theatermacher und Performancekünstler Samuel Valor Reyes, der die Jugendlichen begleitet und selbst in Beringen aufwuchs, nachdem seine Eltern aus dem faschistischen Spanien flohen. Er studierte an der Toneelacademie Maastricht und macht physische Crossover-Vorstellungen rund um Empowerment, Queerness, Identität und Rituale.
Konzept & Regie: Samuel Valor Reyes
Tekst & Schreibcoach Jugendliche: Nata Mandaria
Performance: Allison
Vleugels, Jorn
Rouffa, Delisa
Neri, Daphnelle
Tsopzang, Adrián
Henríquez, Zi
Jing Liu, Maxime
Contrino, Noor
Mabooti, Nina
Mei Casas, Betül
Batmaz, Laura
Corvers
Dramaturgie: Marie Peeters
Choreografie: Inci Gül Civelekoglu
Muziek Bert Peyffers
Productie: fABULEUS, HET LAB, C-mine, CC MUZE, Cultuurhuis Casino, CC De Adelberg, CC Maasmechelen und De Velinx Coproductie Perpodium