Arnaud De Decker: „Vier Jahre lang fotografierte ich den Donbas während meiner Berichterstattung über den Krieg in der Ukraine.
De Donbas, wie sie einmal war, verschwindet. Dörfer werden verlassen, Gebäude verfallen zu Trümmern und Landschaften verwandeln sich in Frontlinien. Viele der Orte auf diesen Fotos sind inzwischen zerstört oder stehen unter russischer Besatzung. Andere sind bis zur Unkenntlichkeit verändert.
Auch der Krieg selbst veränderte sich. Was als Artillerie- und Bewegungskrieg begann, entwickelte sich zu einem Krieg, in dem Drohnen fast jede Bewegung beobachten. Das Schlachtfeld wurde transparenter, schneller und schwerer zu entfliehen.
Diese Ausstellung handelt auch von der Erinnerung. Jedes Bild bewahrt einen Ort, einen Moment oder eine Realität, die inzwischen verschwunden sein mag.
WHAT REMAINS handelt davon, was der Krieg zerstört, und von dem, was die Fotografie bewahren kann.
Eine Erinnerung, die der Krieg nicht auslöschen kann.“
Curation by @Sidney @Sylvia @Ruben
Graphic design by @Sidney.
Many thanks to gallery @issi @Sylvia.“
Si Bollé, professioneller Künstler, arbeitet seit drei Jahrzehnten als Autodidakt. Das Medium der Malerei bietet die Grundlage, um die Fragilität und die Schönheit des Lebens auszudrücken.