Ein vokales kammermusikalisches Wunderland mit Pastellintensität. Diese Musik ist weder Jazz noch Kammermusik noch Ambient oder Chanson. Sie ist hundertprozentig Hilde. Met Timbre, ihr drittes Album, befreit das Quartett mühelos von jedem Label. Ansässig in Köln, Bochum und London bringen diese vier Musiker etwas, das keine Definition oder keinen Referenzpunkt braucht: etwas, das sich von selbst in Zeit und Raum entfaltet, als ob es schon immer da gewesen wäre, wartend auf die richtigen Menschen, um es zum Leben zu erwecken. Timbre ist ein Album mit Charakter. Es zeigt sich in flexibler Gleichzeitigkeit und in einem Gefühl von Vollständigkeit. Es bietet dem Zuhörer Raum: um sich frei in der Klanglandschaft zu bewegen, um sich eigenen Bildern und Assoziationen hinzugeben. Musik, die nichts erklärt, sondern einfach ist, mit einer zerbrechlichen Emotionalität, die sich jeder Beschreibung entzieht.