Ein Junge wandert entlang der Brandung und sammelt, was das Meer zurücklässt. Schon seit seiner Kindheit ist er Strandräuber, fasziniert von allem, was die Nordsee ausspuckt und verschlingt. Ein lecker Rettungsring, Samen aus anderen Kontinenten, ein Pottwal, der am Leben gehalten werden muss – in jedem gefundenen Objekt zeichnet sich eine Welt der Schönheit und Zerstörung, der Bewegung und Veränderung ab.
Auch eine Mutter irrt entlang der Küste und sammelt Erinnerungen an ihren Sohn. Schon seit seiner Kindheit ist klar, dass er anders denkt und anders lebt. Wird sie ihn in die weite Welt loslassen können? Wird er sie loslassen können?
Mare Madre ist ein poetischer Monolog über die intensive Bindung zwischen Mutter und Sohn, über das Vermissen und Wiederfinden, über das Wegtreiben und Anschwemmen.
MIT EINFÜHRUNG
SPIEL Marijke Pinoy REGIE Tom Goossens KONZEPT Marijke Libert & Stephan Vanfleteren INSPIRATOR Aäron Fabrice de Kisangani TEXT Marijke Libert & Fred Libert SZENOGRAFIE Stephan Vanfleteren IMPROVISATIONSCOACH Laurens Aneca DRAMATURGIE Daan Borloo KOSTÜME Marij De Brabander PRODUKTION Compagnie Cecilia KOPRODUKTION Perpodium MIT UNTERSTÜTZUNG VON Vlaamse Overheid, Stad Gent & Tax Shelter Belgische Federale Overheid via Cronos Invest