Gehen Sie mit durch Moretusburg, ein Viertel, das auseinandergenommen wurde und doch weiterlebt. Danach nimmt Sie die Fotografin Vera mit in ihre Bilder und die Geschichten, die sie tragen.\n\nWie sieht Zusammenleben aus, wenn Nachbarn verschwinden, Häuser abgerissen werden und Stille das Straßenbild übernimmt?\n\nIn Moretusburg in Hoboken (Antwerpen) bekommt diese Frage ein Gesicht. Während dieses geführten Spaziergangs laufen Sie an leeren Plätzen und neuen Grünzonen vorbei, an vier Häusern, die stehen blieben, umgeben von Industrie, Schienen und Wasser. Sie hören, was die jahrelange Verschmutzung rund um die Umicore-Fabrik auslöste: in der Luft, im Boden, aber vor allem im Leben der Menschen.\n\nNach dem Spaziergang betreten Sie die Kirche von Moretusburg für die Fotoausstellung von Vera Van de Peer, Preisträgerin unseres Grote Prijs Sociale Fotografie 2025.\n\nVera lief durch dieselben Straßen, klopfte bei Menschen an und hörte zu. Ihre Bilder sind sanft, aber sie lassen Sie nicht in Ruhe. Sie zeigen, was ist, ohne Urteil.\n\nVera führt Sie selbst durch ihre Ausstellung. Sie erzählt, wie sie als Außenstehende hereinkam und langsam Zugang zum Leben im Viertel erhielt. Sie teilt, was Bewohner ihr mitgaben und was sie weiterhin berührte.\n\nPraktisch
Vertrek am Samstag, den 3. Oktober um 14 Uhr.\n\nAbfahrtsort: Baron Sadoinestraat 2, 2660 Hoboken
De Der Spaziergang durch Moretusburg dauert ca. 1 Stunde. Die Führung durch die Fotoausstellung dauert ca. 45 Minuten.\n\nDurch das Mitwandern sparen Sie einen Punkt auf Ihrer Blik Historik-Sammelkarte.\n\nSie können die Ausstellung auch zu einem anderen Zeitpunkt besuchen:\n\nFreitag, 11. September 2026: 14–17 Uhr\n\nSonntag, 13. September 2026: 11–18 Uhr (Open Monumentendag)\n\nSamstag, 3. Oktober 2026: 14–17 Uhr\n\nSonntag, 4. Oktober 2026: 14–17 Uhr