Ungebremste Musikalität, ansteckender Spielspaß und eine Prise unverfälschter ‚New Orleans Showmanship‘: diese Grammys sind überverdient
Diese drei Grammys sind schon drin, also – Prognose – dies wird das letzte Mal sein, dass Sie Sullivan Fortner in einem Saal von 250 Mann sehen. Dass Dat Fred Hersch ihn auf Händen trägt als ‚einen der besten Pianisten der Welt‘, war natürlich schon ein Zeichen an der Wand. Und dass der Pianist, der zusammenarbeitete mit Wynton Marsalis, Ambrose Akinmusire und Paul Simon, so gerne mit seinem Publikum scherzt, tut seiner Popularität auch nicht gerade Abbruch. Aber es passt wohl alles in diese herrliche Tradition der Musikcafés in New Orleans, wo er das Handwerk lernte. Oder wie Downbeat schreibt: ‚Es steckt ein Lachen in der Musik, die Fortner macht, mit seinem komplexlosen Charme und unglaublicher Technik, immer gebracht mit einer Prise unverfälschter New Orleans Showmanship.‘