Was würden Sie tun, wenn ein Joghurt plötzlich aus Ihrem Kühlschrank verschwinden würde?
Pour Barnabé Leroux, 60 Jahre alt, verwitwet, Wirtschaftsprüfer, extrem pingelig bei der Organisation seines Alltags – das ist ein Rätsel ebenso wie ein Drama.
Während sein Umfeld ihn für völlig verrückt hält, beharrt er darauf, bis zur Paranoia. Aber wer ist in dieser Geschichte der Verrücktere?
Und was, wenn das Verschwinden eines Joghurts den Lauf eines Lebens verändern könnte?... Das ist der Ausgangspunkt dieses Stücks, inspiriert von einer wahren Begebenheit… Weil die Realität manchmal viel verrückter ist als die Fiktion, hatte Laetitia Colombani (Autorin von „La Tresse“) wahnsinnigen Spaß daran, die Geschichte von Barnabé zu schreiben. Ein manischer und obsessiver Mann, der seit dem Tod seiner Ehefrau allein lebt und seinen Sohn nur selten sieht. Seine Verbindung zur Außenwelt beschränkt sich auf einen wöchentlichen Besuch bei seiner Psychoanalytikerin. Ein auf den Millimeter genau geregeltes Dasein, das ihm perfekt passt, aber die Joghurt-Affäre wird seinen Sohn dazu zwingen, sich um ihn zu kümmern, und wird dazu beitragen, die zärtliche Komplizenschaft zu unterstreichen, die die beiden Männer verbindet.
Ein Konzentrat aus skurrilem Witz. Ein erfreuliches, komisches und zärtliches Stück.