Auf der Bühne: eine Frau und ein Mann. Eine Schauspielerin und ein Musiker.
Musik, Körper und Worte erzählen gemeinsam die Geschichte einer Figur, die so farbenfroh ist, dass mehrere Charaktere auf der Bühne zu stehen scheinen.
Veerle und Bo stürzen sich in die Interaktion miteinander und dem Publikum.
In voller Hingabe an die Erzählung wagen sie es zu schweben, zu schwitzen, nachzugeben und sie scheitern manchmal.
Das Spannungsfeld auf der Bühne – mal harmonisch, dann wieder widerspenstig – steht im Kontrast zur isolierten Blase, in die sich die Hauptfigur zurückgezogen hat.
Draußen war zu schnell, zu laut, zu fordernd, zu viele Rollen... Drinnen gibt es Routine, um die Leere zu füllen: hey Google, YouTube, ChatGPT...
Drinnen ist sie frei, die Kaiserin in ihrem Reich: Überfrau, unnahbar, Enfant terrible.
Dann geht ihre Tür einen Spalt auf...
Sie, dekonnektiert und ersetzbar, geht sie die Konfrontation ein?
Inspiriert durch das Hikikomori-Phänomen, bei dem Menschen nur noch selten ihr Haus oder Zimmer verlassen. Inspiriert durch die Einsamkeitsökonomie, die einfache Alternativen für die komplexen Anstrengungen bietet, die menschliche Beziehungen erfordern. Inspiriert durch eine Welt, deren Tempo wir nicht folgen können, und doch etwas vermissen. Inspiriert durch das Verlangen, von dieser ermüdenden Welt erlöst zu sein.
SPIEL: Veerle Baetens
LIVEMUSIK: Bo Spaenc
SKRIPT: nach einer Idee von Veerle Baetens & Kiana Porte, geschrieben von Veerle Baetens & Yoline Denys
KOMPOSITION: Bo Spaenc
COACHING: Jan Bijvoet (OV)
KOSTÜME: Manu Verschuren
SET-, LICHT- UND KLANGDESIGN: Dries Bellinkx
PRODUZENT: PERPODIUM & BO SPAENC BV
KOPRODUKTION: CC ASSE & CC HERENT
FOTO: Lennert Madou
Met Dank an centre culturel de Beauchevain & Theater Vooruit Boechout.
Mit der Unterstützung des Tax-Shelters der Belgische Federale Overheid.