Während einer interaktiven Masterclass am Sonntag, den 15. November, Tag der Wissenschaft, entdecken Sie, wie Archäologen jahrtausendealte Perlenschnüre rekonstruieren. Sie sehen, wie Glasperlen hergestellt wurden, und legen in einem kreativen Workshop auch selbst Hand an.
Lernen Sie die Forschung kennen
Die Museumssammlung enthält zahlreiche farbige Glasperlen aus den merowingischen Gräberfeldern von Broechem und Rosmeer (486 bis 751 n. Chr.). Sie waren Teil von Schmuckstücken, die Hinterbliebene in die Gräber von Verstorbenen mitgaben. Aber wie sahen jene Perlenschnüre damals aus?
Die Archäologin Dr. Mette Langbroek teilt ihre neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse über die Funde und erklärt, wie Archäologen die ursprüngliche Reihenfolge und Zusammensetzung der Schnüre rekonstruieren können.
Die Sammlung aus der Nähe
Nach dem Vortrag von Dr. Mette Langbroek betrachten Sie im Museumssaal die merowingischen Schmuckstücke aus der Sammlung. Sie können dort auch die rekonstruierten Perlenschnüre bewundern.
Vorführung von De Kralenmaker
Hoe wurden Glasperlen im Frühmittelalter in Europa hergestellt? Glaskralenmaker Hans van Paassen demonstriert die handwerklichen Produktionstechniken aus dieser Periode und zeigt, wie er erhitztes Glas zu Perlen formt.
Machen Sie Ihre eigene Perlenschnur
Schließlich werden Sie in einem Workshop selbst kreativ. Sie fertigen verzierte Perlen aus Polymerclay an und stellen daraus Ihre eigene Perlenschnur zusammen, inspiriert von historischen Vorbildern.
Veranstaltungsort
Gallo-Romeins Museum
Museumkwartier 5, 3700 Tongeren
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