Georg Friedrich Händel war ein wahrer „Komponist des Volkes“, ein gewöhnlicher Mann, ausgestattet mit einer außergewöhnlichen Gabe für Musik. Alles, was er schrieb, war von Drama durchdrungen: seine Arien, seine Vokalwerke und seine Konzerte quellen über vor bezaubernden und beeindruckenden Passagen. Keines der Oratorien von Händel hat jedoch mehr Wertschätzung und Ruhm erlangt als Le Messie. Es ist das erste „klassische“ Werk des musikalischen Kanons und die älteste Komposition, die niemals in Vergessenheit geraten ist: seit ihrer Entstehung im Herbst 1742 steht sie ohne Unterbrechung auf dem Programm der Konzerte auf der ganzen Welt. Seine majestätischen Melodien, seine bewegenden Chöre und seine inspirierenden Soli bilden ein immersives Erlebnis, das die Seele im tiefsten berührt — was Händel selbst gefühlt hatte: „Ich glaubte, den ganzen Himmel vor mir zu sehen, und den großen Dieu Lui selbst.“