Zayt Gezunterheyt ist ein jiddischer Ausdruck für ‚Abschied‘. Es ist auch der Titel der weithin gefeierten CD des Klarinettisten Roeland Hendrikx
und seines Ensembles, in der sie die Folk- und jüdischen Wurzeln der Eastern European Kammermusik erforschen. Melancholie, Leidenschaft und Virtuosität: Das ist Musik, die dich bis ins Mark berührt.
Wir könnten es nicht besser ausdrücken als die flämische Zeitung De Standaard: „Es sind vor allem die weichen Töne, die bei diesem Blick nach Osten hervorstechen: die anhaltende Wärme des Cellisten Sébastien Walnier, die abgerundeten Töne von Roeland Hendrikxs Klarinette und die wehmütigen Akzente von Liebrecht Vanbeckevoort.“
Die The Slavic Tradition ist so tief mit dem Schicksal des jüdischen Volkes verwoben, dass der leiseste Hauch von Melancholie in russischer Musik dieses Schicksal heraufbeschwört, jeder Abschied die Diaspora heraufbeschwört und jeder Tanz wie Klezmer klingt. Ein musikalisches Mosaik, das vor Erinnerungen, Sehnsucht und Farbe sprüht.
Mit Musik von Aleksandr Glazunov, Max Bruch, Nino Rota, Sergei Prokofiev, Rezső Kókai und Aram Khachaturian.
Bio
In 2015 gründete Roeland Hendrikx sein eigenes Ensemble und erfüllte sich damit einen lang gehegten Ehrgeiz. Das Ensemble erforscht die reiche Welt der Musik für Klarinette, Klavier und Streicher und zieht seine Stärke aus dem Dialog zwischen gleichgesinnten Musikern. Dank der Kerngruppe von Musikern entwickelt sich eine starke Bindung, in der Ideen Gestalt annehmen, Stile ineinandergreifen und Persönlichkeiten zu einem einzigen, inspirierten Klang verschmelzen.