Ein weniger bekanntes Überbleibsel der maritimen Vergangenheit von Brugge
In 1665 wird in der Nähe der Dampoort de Handelskom ausgegraben: ein geräumiges, rechteckiges Becken, in dem Seeschiffe zum Be- und Entladen anlegen können. Seeschiffe, die dank der Oostendse Vaart bis nach Brügge und von dort aus weiter über die Gentse Vaart nach Gent fahren können.
Auf Initiative der Kamer van Koophandel wird 1757 das erste Lagerhaus mit Büroräumen an der Südseite der Handelskom gebaut. Bereits 1771 wird es an der Westseite stark erweitert und 1781 folgt ein weiteres Lagerhaus.
Die meisten Lagerhäuser wurden abgerissen, aber ein Überrest aus dem 18. Jahrhundert ist in den langen Flügel aus dem 19. Jahrhundert integriert. Verschiedene Etagen dieses Flügels können besichtigt werden.
Praktische Informationen:
Besuch mit Führung, ohne Reservierung.
Auch am Samstag, den 12. September, zwischen 14.00 und 18.00 Uhr zu besichtigen.
Zugänglichkeit:
Die oberen Etagen sind nur über Treppen erreichbar.