Ein Dorf im Süden Italiens. Maria nimmt die Smith & Wesson 9-mm-Pistole aus dem Küchenbuffet. Sie verlässt das Haus, die Waffe in der Hand. Sie begibt sich zu Angelo le Couillon, dem jungen Mann, der ihr am Vortag Gewalt angetan hat.
Das Dorf folgt ihr und bildet schließlich einen bunten Zug. Jeder steuert seine Anekdote über das junge Mädchen bei und gibt nach und nach jede Facette ihres Lebens preis. Es gibt jene, die sie ermutigen, jene, die sie abhalten wollen, aber nichts und niemand wird sie aufhalten können.
In dieser Fabel verkörpert Félix Vannoorenberghe mit Bravour alle Figuren, um Mias Aufstand und das kollektive Bewusstsein eines ganzen Dorfes zu erzählen. Um diesem modernen Western Leben einzuhauchen, wird er von der Musikerin Florence Sauveur begleitet, in einer Szenografie, die 2023 mit dem Kritikerpreis Prix Maeterlinck ausgezeichnet wurde.
6 > 16.04.2027
Théâtre Jean Vilar
Conseillé ab 14 Jahren – 1 Std. 15 Min.
Text: Oscar De Summa – Französische Übersetzung: Federica Martucci – Regie: Georges Lini – Avec Félix Vannoorenberghe (Darstellung) und Florence Sauveur (Musikerin und Komponistin) – Dramaturgische Zusammenarbeit: Nargis Benamor – Videogestaltung: Sébastien Fernandez – Szenografie und Kostüme: Thibaut De Coster und Charly Kleinermann – Lichtgestaltung: Jérôme Dejean – Musikalische Leitung und Komposition: François Sauveur – Tongestaltung und Komposition: Pierre Constant