Vilain Tigre, das neue Projekt von Aurélie Muller (Blondy Brownie, Soy Un Caballo), entführt uns in ihr schaukelndes, ja fast schon süßliches Universum, geprägt von einer Zärtlichkeit, die ihre Wünsche, den Lauf der Welt zu verändern, nur schlecht maskiert. Die Einladung lautet wie folgt: uns eine gute Stunde lang mit Melodien niederzulassen, die uns weit dorthin entführen, wo üppige Vegetation wächst und wo man sich erlaubt zu hoffen. Eine Art Paradies, das ebenso illusorisch wie notwendig ist und das seine und Ihre eigene Wahrheit besitzt. Es ist der Soundtrack eines Spielfilms, der nicht wirklich existiert. Es sei denn, er entsteht beim Hören in der Vorstellungskraft eines jeden Einzelnen?
„Ich wollte diesen Soundtrack machen, um David Lynch davon zu überzeugen, dass ich ihre zukünftige Stammkomponistin bin. Ich habe den Anschluss verpasst!“
Ein Duo, Julie Leyder (Tibidi) & Gil Mortio (Joy As A Toy), aber vielleicht ein Trio diesen Herbst. Ambitionierte, bastelartige Orchesterlieder, schwarze Schafe, Liebe, die dick macht, und Hortensien zum Weinen.
Weltpremiere beim Festival FrancoFaune!