Clara ist eine junge Journalistin und versucht, den schwer fassbaren Fall der Bende van Nijvel zu verstehen. Sie irrt durch Geschichten, Erinnerungen und Interpretationen, die seit vierzig Jahren Teil der (öffentlichen) Debatte sind. Diese Aufführung bringt Fiktion und historischen Kontext zusammen und geht von den vielen Fragen, Spuren und Geschichten aus, die die öffentliche Debatte jahrelang geprägt haben, ohne sie zu bestätigen oder zu entkräften. Wir bieten keine Rekonstruktion, sondern eine künstlerische Interpretation über ein Land, das immer noch mit seiner eigenen Vergangenheit kämpft. Damit dies niemals vergessen wird. Diese Aufführung ist von den historischen Ereignissen rund um die Bende van Nijvel inspiriert, verwendet jedoch fiktive Charaktere, Dialoge und Interpretationen. Wo Namen echter Personen vorkommen, geschieht dies lediglich, um den historischen Kontext zu verdeutlichen, nicht um Schuld oder Beteiligung zu suggerieren.