Bei den turbulenten Dreharbeiten zu einer Medea-Adaption im Senegal findet Maja Zuflucht in einer Liebesaffäre mit ihrem Filmpartner Nourou. Einige Monate später treffen sie sich zur Premiere des Films in Berlin wieder. Die Gefühle von einst flammen wieder auf, doch ein rassistischer Vorfall stört ihr Wiedersehen. Die Spannung steigt, während jeder versucht, das Richtige zu tun. Während sich die antike Tragödie auf der Leinwand abspielt, vollzieht sich ein zeitgenössisches Drama. Der neue Film von Ulrich Köhler ist eine vielschichtige Reflexion über Kunst, Moral und Kolonialismus.
Ulrich Köhler (geboren am 15. Dezember 1969) ist ein prominenter deutscher Regisseur und Drehbuchautor, der eng mit der renommenierten Deutschen Film- und Fernsehkademie Berlin verbunden ist. Geboren im deutschen Marburg, verbrachte Köhler seine frühe Kindheit im Zaire. Diese Erfahrung der kulturellen Entwurzelung, verbunden mit seinem späteren Kunststudium in Frankreich und Visueller Kommunikation an der Hochschule für bildende Künste Hamburg, hat seine Vision als Regisseur tief geprägt.