In Tussen Saite und Schlag erkunden Pierre Fontenelle und Max Charue die Schnittstelle zwischen Cello und Perkussion. Das Konzert bringt Musik zusammen, in der Klang aus Berührung, Bewegung und Material entsteht und in der die Grenze zwischen Melodie und Rhythmus ständig verschiebt. Was diese beiden Instrumente verbindet, ist nicht nur ihre physische Nähe, sondern auch ihre Fähigkeit zu reagieren, zu widersprechen und sich gegenseitig herauszufordern.\n\nDas Programm bewegt sich frei zwischen Bach und zeitgenössischen Kompositionen. Bekannte Musik erscheint in einer neuen Gestalt, während neuere Werke mit Klangfarbe, Rhythmus und unerwarteten Klangquellen spielen. Perkussion wird hier nicht auf klassische Instrumente beschränkt, sondern taucht auch in alltäglichen Materialien auf, die einen eigenen Platz innerhalb des musikalischen Ganzen erhalten. Das Cello bleibt dabei eine erkennbare Stimme, manchmal tragend, manchmal suchend, immer im Dialog.\n\nZwischen Saite und Schlag ist ein Konzert, in dem Aufmerksamkeit für Klang und Neugier auf Form zusammenkommen. Fontenelle und Charue lassen hören, wie Musik im Raum zwischen Instrumenten, zwischen Tradition und Experiment entstehen kann und wie genau dort neue Spannungen und Bedeutungen sichtbar werden.\n\nProgramma
Johann Sebastian Bach / Charles Gounod – Ave Maria (arr. für Cello und Vibraphon)\n\nCaroline Shaw – In manus tuas, für Cello solo\n\nAndrea Casarrubios – Speechless, für Cello, Marimba, Vibraphon und Becken\n\nCaroline Shaw – Boris Kerner, für Cello und Blumentöpfe\n\nMax Charue – Abasourdi, für Cello und Kreditkarten\n\nAndrea Casarrubios – SEVEN für Cello solo\n\nJohann Sebastian. Bach – Gigue aus der 1. Suite (arr. für Cello und Bodhrán)