Lasse Vonck ist als junger Künstler von Presse und Publikum zum Wunderkind ausgerufen und bejubelt worden. Dreißig Jahre später ist das nicht mehr der Fall. Dass die Menschen ihn mit den Jahren vergessen haben, findet er ein zu tragendes Schicksal, aber er ist auf der Suche; er sucht ein Ziel, Sinn. An einem Frühlingsmorgen ohne Glanz ist Lasse beim Erwachen derart von sich selbst entfremdet, dass er nicht mehr genau weiß, wer er ist. Er kann sogar nicht mehr sprechen. ‚Confessie‘ ist inspiriert von der zeit- und weglosen Geschichte ‚De Gedaanteverwisseling‘ von Franz Kafka. Es zeichnet ein Porträt des Menschen als stillen Protest. ‚Confessie‘ ist ein neuer Theatertext von Raven Ruëll, geschrieben für und gespielt von Bruno Vanden Broecke. Beide machen zusammen schon seit 25 Jahren Vorstellungen, darunter ‚Missie‘ (2007), ‚Para‘ (2016) und ‚Klink‘ (2023).