Joke Emmers, Daphne Wellens, Birgit Aertgeerts und Boris Van Severen - Mars 2064
Do., 25. März 2027 · 20:15
Cultuurhuis Casino, Houthalen-Helchteren
€24–25
Wenn aufgrund von Krieg, Erwärmung, aufständischer KI und Gender-Mislabeling die Lebensbedingungen auf
Erde immer unmöglicher werden, wurde 2060 beschlossen, eine Siedlungs-Raumstation
auf dem Mars zu bauen. Vier Jahre später wird ein Team von Wissenschaftlern (zusammen mit etwa tausend befruchteten Eizellen) zum Mars geschickt, um dort die menschliche Zivilisation wieder aufzubauen.
Wenn das Quartett auf dem Mars ankommt und sie aus ihrer Gefrierzelle erwachen, erhalten sie die Nachricht von der Erde, dass unterdessen ein besserer Planet gefunden wurde. Aber ihr Trip zum Mars war ein Oneway-Ticket.
Hier sitzen sie dann. Ein unmöglicher Planet entflohen für … ein sinnloses Dasein. Wartend auf Godot, aber es sei denn, Godot hat ein Raumschiff, werden sie sehr lange warten müssen.
Das Quartett versucht es dennoch, das Beste daraus zu machen und die Grundprinzipien einer neuen
Gesellschaft auf die Beine zu stellen. Schon bald wird deutlich, dass das komplette Redefinieren einer neuen Gesellschaft in der Praxis doch etwas weniger evident ist, als sie in der Theorie dachten.
Basieren sie sich auf die Vergangenheit, versuchen sie wirklich etwas Neues?
Ist ein Utopia eine Utopie?
Vier Menschen, ein mürrischer Roboter und eine Kontaktperson auf der Erde, die einen immer größeren Mangel an
Interesse für das Quintett zu zeigen beginnt.
Vier Individuen nicht in der Lage, eine Gruppe zu bilden, geschweige denn eine Gesellschaft.
Mars 2064 ist eine tragikomische Suche danach, was es bedeutet, Mensch zu sein.