Maja Zade
Théâtre Tragikomödie | Accueil
Une zeitgenössische Neuschreibung, zwischen Machtspielen und Familiengeheimnissen.
In einem lebendigen und säuerlichen Stil schreibt die deutsche Autorin Maja Zade, Dramaturgin und Autorin an der Schaubühne in Berlin, den antiken Mythos von Sophokles in unser Jahrhundert ein und verbindet ihn mit unseren aktuellen Anliegen wie Sexismus und Ökologie. Die thebanischen Könige und Königinnen der ursprünglichen Tragödie machen so Platz für reiche Industrielle.
Christina leitet ein Familienunternehmen für chemische Produkte für die Landwirtschaft. Während sie ein paar Urlaubstage in Griechenland mit ihrem Liebhaber genießt, häufen sich die Sorgen. Zwischen beruflichen und persönlichen Krisen kommen schockierende Familiengeheimnisse zum Vorschein.
Für ihre zweite Kreation eignet sich die Regisseurin Héloïse Ravet diese universelle Intrige an, aktualisiert durch den zentralen Platz, der der Figur der Iokaste eingeräumt wird, deren Wort endlich wiederhergestellt wird, in der Gestalt von Christina. Im Zentrum einer Szenografie, die sowohl an das Wanderbühnentheater als auch an die Stierkampfarena erinnert, entfalten vier exzellente Schauspieler und Schauspielerinnen ein extrem körperliches und abwechslungsreiches Register.
Empfohlen ab 15 Jahren