Wir leben in turbulenten Zeiten: der Krieg ist näher, als wir es uns wünschen würden, der Frieden zerbrechlicher, als wir dachten.
Dieses Vierteil ist eine Reflexion über die weltweite Unruhe. Im ersten Teil dieses Konzerts steht der Krieg im Mittelpunkt, mit dem Blickfang des konfrontierenden Berliner Requiem von Kurt Weill und Bertolt Brecht. Danach blüht die Hoffnung auf und es erklingt die Sehnsucht nach Frieden in einigen atemberaubend schönen Chorwerken.
Against the War ist ein Themenkonzert, das auf erschütternde Weise aktuell ist.
Nach einem Prolog mit L’histoire du soldat von Strawinsky fokussiert Teil 1 auf die Brutalität des Krieges, ihre unbegreifliche Barbarei und Gnadenlosigkeit.
Teil 2 zoomt ein auf die unvermeidlichen Folgen von durchgedrehten Ideologien und blindem Machthunger durch die Aufführung von Weills unübertroffenem Berliner Requiem. Teil 3 versucht durch all das Grauen einen Schimmer von Hoffnung strahlen zu lassen, u.a. durch Schönbergs ätherisches Chorwerk Friede auf Erden.