Baudouin Oosterlynck (Kortrijk, 1946) entwickelt seit den 1970er Jahren eine einzigartige künstlerische Praxis rund um Klang, Stille und Zuhören. Für die allererste Ausgabe von Tectonics in Brüssel versammelt er eine Auswahl seiner bemerkenswerten Hörinstrumente im Studio 3.
Diese Instrumente sind keine Klangvorrichtungen im klassischen Sinne, sondern Objekte, die unsere Art zu hören verändern. Sie entstehen aus anregenden Fragen: Wie würden wir die Welt mit Ohren einer anderen Form hören? Wie lassen sich in der Stille die verborgenen klanglichen Qualitäten eines Objekts enthüllen? Und wie beeinflussen Form, Raum und Luft unsere Wahrnehmung?
Instrumente wie Prothesen, Étant-donnés, Ad Libitum und Étui-donnés laden Sie ein, anders zuzuhören – mit mehr Aufmerksamkeit, mehr Langsamkeit und einem Ohr, das offen für das Unerwartete ist.
Flagey, Brussels Philharmonic
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