In Verona begegnen sich zwei junge Menschen – und ihr Leben wird dadurch erschüttert. Sie wissen, dass sie füreinander bestimmt sind, aber ein mörderischer Hass entzweit ihre Familien. Ein tragischer Ausgang ist daher unvermeidlich.
Charles Gounod ist einer der bedeutendsten und gefeiertesten französischen Komponisten der Mitte des 19. Jahrhunderts. Für seinen Roméo et Juliette stützt er sich auf ein Libretto, das dem Theaterstück von William Shakespeare relativ treu bleibt, und schreibt eine sehr suggestive Partitur, die es schafft, alle Feinheiten dieser mythischen Liebesgeschichte präzise darzustellen.
Die Regisseurin Julia Burbach schafft in Zusammenarbeit mit der Szenografin Cécile Trémolières eine poetische Landschaft, in der sich Emotionen frei entfalten können, in der aber auch Rivalität und Gewalt durchsickern. Die Dirigentin Valentina Peleggi wird ihr Debüt an der Monnaie mit diesem Werk geben, das vor prächtigen Melodien strotzt.
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