Siem, ein junger Dreißiger, steht an einem Wendepunkt in seinem Leben. Seine Karriere als Theaterregisseur kommt nicht in Schwung, seine Beziehung zu Lucia steht unter Druck und die Anerkennung, die er sich von seinem Vater Garnik wünscht, bleibt aus. Für seine neue Theatervorstellung beschließt Siem, Interviews mit seinem Vater aufzunehmen, in der Hoffnung, Antworten auf Fragen über eine komplexe und schmerzhafte Kriegsvergangenheit zu finden. Was folgt, ist eine Rekonstruktion, in der er versucht herauszufinden, wer er heute ist, und vor allem, wer er sein will.
Indem die Geschichte in einer unbestimmten Zeit und an einem unbestimmten Ort angesiedelt wird und Tiermasken verwendet werden, wird 'TRAUM' eine absurde Allegorie über einen großen Krieg zwischen Füchsen und Kaninchen, eine Rahmenerzählung von Ereignissen, angetrieben von Musik von Tim Vanhamel.
'TRAUM' ist eine Suche danach, welche Spuren eine tierische Vergangenheit bei den nachfolgenden Generationen hinterlässt.
'TRAUM' ist die zweite Vorstellung von Roeshoofd, dem Ensemble um Simon De Vos und Lukas Bulteel. Für diese neue Kreation lassen sie sich von der Kult-Graphic-Novel 'Maus' von Art Spiegelman inspirieren. Simon De Vos schrieb hierfür einen neuen Theatertext.