Ungestüm, Heftigkeit, Intensität, aber auch Stille: Brittens „Violinkonzert“ hat eine enorme emotionale Ausdruckskraft
Verwurzelt in der russischen Tradition, aber unverkennbar geprägt von den Klängen seiner neuen Heimat Amerika: In seiner reichen und tief melancholischen „Dritten Sinfonie“ gelang es Sergej Rachmaninov, das Vermissen seiner geliebten Heimat vollständig einzufangen. Und mit Benjamin Brittens „Violinkonzert“ bringt Simone Lamsma ihr „Signature Piece“ in unseren Konzertsaal. „Ungestüm, Heftigkeit, Intensität, aber auch Stille: Das Werk hat eine enorme emotionale Ausdruckskraft“, erzählt sie. „Nach einem unglaublichen Höhepunkt folgt eine ohrenbetäubende Stille. Für mich der Moment des Konzerts.“