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Der Choreograf Radouan Mriziga nimmt uns in seiner neuesten Solo-Performance mit in das Atlasgebirge. Er beleuchtet die verschiedenen Bedeutungsschichten, die den berühmten Berg umgeben, durch eine rituelle Performance. Als symbolischer und romantischer Raum unserer Vorstellungskraft. Als ein schwer zugänglicher Ort und ein Zufluchtsort in Kriegszeiten. Als ein Tor zum Paradies, eine Verbindung zum Heiligen.
Die verschiedenen polyformen Figuren, die Mriziga verkörpert, werden so zu einem Eingangstor: Diese halb menschlichen, halb tierischen Kreaturen bilden mysteriöse und okkulte Kräfte, die uns zu den fernen Gipfeln des Atlas führen. Sie offenbaren uns auch Mrizigas Forschungen über das Wissen und die Praktiken der Amazigh-Kultur, in die seine eigenen Wurzeln eingetaucht sind. Verschiedene Traditionen, Kostüme, Musik, Tänze und Instrumente werden verwendet, während Mriziga diesen abstrakten szenografischen Linien folgt, die wir durch seine Praxis kennengelernt haben und die sich auf die Geometrie der muslimischen Architektur beziehen.