Geboren in Tunis, entdeckte der Pianist Wajdi Riahi schon in jungen Jahren die Kraft der Musik als universelle Sprache. Nach einem umfassenden Studium zog er nach Brüssel, wo er einen einzigartigen Stil entwickelte: eine eigene Mischung aus Jazz, mediterraner Musik und den Volkstraditionen, die ihn inspirieren. Er etablierte sich bald als einer der vielversprechendsten jungen Pianisten der europäischen Jazzszene, geschätzt für sein Talent, Virtuosität mit Energie und roher Emotion zu verbinden.
Im Jahr 2020 gründete er das Wajdi Riahi Trio mit dem Fransen Basile Rahola am Kontrabass und Pierre Hurty am Schlagzeug. Gemeinsam bauten sie eine starke Identität auf und fanden ein seltenes Gleichgewicht: ständiges Zuhören, eine tiefe Freundschaft und musikalische Komplizenschaft verleihen dem Trio eine einzigartige Intensität. Nach den sehr geschätzten Alben ‚Mhamdeya‘ und ‚Essia‘ veröffentlichte die Gruppe Ende 2025 ein Live-Album, ‚Zabonprés Sessions‘ (Flak Records), das im In- und Ausland gelobt wird. Die Wahl für ein Live-Album war kein Zufall: Noch mehr als im Studio herrscht auf der Bühne eine seltene Alchemie zwischen den drei Musikern. Anfang dieses Jahres war Wajdi Riahi Artist in Residence in Flagey während des Brussels Jazz Festival.