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Abattoir Fermé - Galapagos Theater

Abattoir Fermé - Galapagos

Sa., 30. Jan. 2027 · 20:15
Cultuurhuis De Zeepziederij, Bree
€16–23
Willkommen in den Tiefen eines alten Hotels, wo das Erdgeschoss stinkt und nachts laut gebetet wird. Vier Gäste verirren sich dort in ein Hinterland aus Verschwörungstheorien und Endzeitszenarien, aus sexuellen Neurosen, Identitätskrisen und einem Übermaß an Informationen. Wer bin ich? Was ist „normal“? Welche Realität ist „echt“? Wenn die CIA Menschen einer Gehirnwäsche unterzieht und Klone und künstliche Intelligenz keine Science-Fiction mehr sind, welche Sicherheiten bleiben dann noch übrig?\n\nZu Beginn des neuen Jahrtausends – lange bevor Verschwörungstheoretiker Mainstream wurden oder „Gender“ ein, sagen wir, Ding wurde – kreierte Abattoir Fermé „Galapagos“, ein Stück „existenzielles Horrortheater“, das wie ein Sturm durch die flämische Theaterlandschaft fegte. Fast 25 Jahre später nimmt Abattoir Fermé diesen eindringlichen Klassiker über Themen wieder auf, die seitdem nur noch dringender geworden sind.\n\n„Galapagos“ nimmt dich mit in „die Welt hinter der Welt“: ein Hinterland, inspiriert von dissidenten Wissenschaftlern, Verschwörungstheorien, Künstlern der Gegenkultur, apokalyptischen Szenarien und den dunklen Ecken des Internets. Erkennbar, erschütternd, berührend, urkomisch und unvergesslich gespielt von zwei Spitzenkräften.\n\n„Dieses Hotel ist seltsam.\nEs gibt zu viele dunkle Gänge und zu wenig Lampen, die noch funktionieren.\nHier und da stinkt es.\nIch glaube, ich bin der Einzige, der hier logiert. Außer ihm natürlich.\nEr im ersten und ich im dritten.\nIn jedem Zimmer liegt eine Bibel.\nUnd wenn ich nachts durch die Gänge laufe, höre ich beten.\nDieses Hotel ist gigantisch\nund ich bin nur so klein.“\n\nAbattoir Fermé ist, inzwischen schon seit mehr als 25 Jahren, eine der bekanntesten Theatergruppen Flanderns: mutig und unerschrocken, sofort erkennbar und ewig einzigartig. Ihr dunkel-komisches Werk lässt sich oft von „der Welt hinter der Welt“ inspirieren: den Geheimnissen unserer Kultur, den Wurzeln unserer kollektiven Ängste und den verborgenen Fantasien und Ritualen dieser Zeit. Abattoir macht auch regelmäßig Ausflüge außerhalb des Theaters mit u.a. Filmen, Ausstellungen, Publikationen, Videoclips usw.\n\n„Ein ungezügeltes Phantasma, das an Gemälde von Bosch, Breughel und Ensor erinnert.“ - Auswahl Theaterfestival\n\n„Abattoir Fermé zeichnet für Schönheit, die sich nur inmitten des Schmutzes und der Unsicherheit zu erkennen gibt. Zwischen der Angst und der milden Perversion, wie eine Blume auf einem Misthaufen.“ - De Standaard, 2004\n\nVon und mit: Stef Lernous (Text, Regie, Bild) | Steve Geerts, Tine Van den Wyngaert (Spiel) | Aaron Bruyninckx (Technik) | Abattoir Fermé, Kunstencentrum nona (Produktion) | Stef Lernous (Bild)\n\nMit Unterstützung der Vlaamse Gemeenschap und der Stadt Mechelen.\n\nwww.abattoirferme.be
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Veranstaltungsort
Cultuurhuis De Zeepziederij
Malta 11, 3960 Bree
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